FK Hansa Wittstock 1919 e.V.

23. Spieltag - Samstag, den 18.04.2009

TSV Chemie Premnitz vs. FK Hansa Wittstock 1919
Platzierung: 11. – 7.
Hinspiel: 2:3

Es fehlen: Backhaus, Gießel, Gerlach und Dannehl. Zwar ärgert sich Hansa-Coach Jörg Lutter noch etwas, dass sein Team gegen Schönwalde die Chance zum Sieg nicht genutzt hat, aber er hat auch den Aufwärtstrend registriert. „Wir wollen jetzt endlich mal wieder gewinnen“, so Lutter, obwohl er den Gastgeber schlecht einschätzen kann. „Premnitz hat auch ein junges Team, das wie das Wetter spielt“, weiß er.

 

Chemie will sich revanchieren
Premnitz erwartet Hansa Wittstock
PREMNITZ - Mit dem 6:2-Erfolg im Nachholspiel gegen den FC-Rot Weiß Nennhausen bereitete die Premnitzer Mannschaft sich und den Fans das beste Ostergeschenk selbst. Nun gilt es, diesen Schwung mitzunehmen und auch Hansa Wittstock, das am Samstag zu Gast im Stadion der Chemiearbeiter ist, mit leeren Händen heimzuschicken.
Waren die Gäste aus Wittstock noch zur Winterpause der Tabellenprimus, änderte sich die Lage nun dramatisch. Mit nur einem Sieg aus sechs Spielen rutschte Hansa bis auf Platz sieben ab. Damit dürften alle Aufstiegsträume, mit derzeit 12 Punkten Rückstand auf Kyritz, ausgeträumt sein. Der TSV Chemie Premnitz träumt dagegen von einer ganz anderen Sache. Mit einem Sieg wäre die Mannschaft endlich im gesicherten Mittelfeld der Landesklasse West angekommen und könnte den Rest der Saison dann ein wenig ruhiger angehen. Am Ostersamstag durften sich die drei nominellen TSV-Stürmer allesamt ihr Erfolgserlebnis abholen. Dieser Umstand schürt die Hoffnung, dass die Premnitzer Anhänger einen weiteren Heimsieg feiern dürfen. Nicht zuletzt will sich die Mannschaft für die 2:3-Hinspielniederlage gegen Hansa revanchieren. (fr)

Tore: 1:0 René Kersten (2.); 2:0 Lars Posorski (19.); 3:0 Daniel Schönfeld (40.); 4:0 Konstantin Gäde (67.); 4:1 Stefan Wolter (79.)

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Guido Block, Dirk Briese, Daniel Huxdorf, Konstantin Gäde, René Boltze (60. Sebastian Kaiser), Christian Ohle, René Kersten (46. Sebastian Kremp), Daniel Schönfeld, Robert Rades, Lars Posorski (70. Björn Stuhlmacher)
FK Hansa Wittstock 1919: Kevin Apitz, Silvio Braun (72. Thomas Frenz), Oliver Drott, Christopher Haak (81. Rico Weihshahn), Marcel Bock, Jochen Meier (72. Nico Grahlmann), Felix Strothenk, Mathis Thon, Stefan Wolter, Christian Bauch, Benny Deutschmann
Gelbe Karte: Christian Ohle (77.), Robert Rades (85.) / Marcel Bock (88.)
Gelb/Rote Karte: - / Mathis Thon (60.)
Besondere Vorkommnisse: 33. min. Bankverweis für einen Betreuer aus Wittstock, 62. min. Bankverweis für den Trainer aus Wittstock
 

Chemie legt nach

Premnitzer Landesklassenteam gewinnt Heimspiel gegen Wittstock mit 4:1
PREMNITZ - Nach dem Sieg im Nachholspiel legte der TSV Chemie Premnitz nur eine Woche später gegen den FK Hansa Wittstock nach. Mit 4:1 bezwang die Rotter-Elf die Gäste aus der Prignitz und setzte ein klares Signal in Richtung Klassenerhalt.
Von Beginn an zeigte der TSV, wer Herr im Haus ist. Man konnte getrost von einem Start nach Maß reden, denn schon nach zwei Minuten lag das Leder im Hansa-Tor. René Boltze brachte einen Einwurf in den Strafraum, wo René Kersten mit der Schuhspitze den Ball zur Premnitzer Führung im Tor unterbrachte. Premnitz machte weiter Druck und nach erneuter Vorarbeit von Boltze erzielte Lars Posorski nach neun Minute das 2:0. Nur wenig später hätte Posorski für die Entscheidung sorgen müssen, aber er brachte einen Heber nicht im leeren Tor unter. Nach 25 Minute verpasste Posorski einen Freistoß von Boltze knapp. Von den Gästen war bis dahin nur wenig zu sehen. Folgerichtig das 3:0 durch Daniel Schönfeldt (27.). Erneut leistete Boltze mit einem langen Einwurf die Vorarbeit.
Nach einer guten halben Stunde das erste Lebenszeichen von Hansa Wittstock. Nach einem Ballverlust von Huxdorff, er meldete Altmeister Marcel Bock komplett ab, kam Hansa plötzlich zu einer guten Möglichkeit. Für die endgültige Entscheidung hätte Robert Rades fünf Minuten vor der Pause sorgen können, er scheiterte aber am Wittstocker Schlussmann Apitz. Auf der anderen Seite rettet Daniel Schönfeldt für den geschlagenen Mario Rotter auf der Linie. Nach der Pause begann der TSV wieder sehr zielstrebig. Rades und Posorski (46., 49.) ließen klare Torchancen ungenutzt. So dauerte es bis zur 70. Minute, ehe das 4:0 fiel. Konstantin Gäde traf nach einem Konter. Zuvor dezimierten sich die Gäste nach einer umstrittenen Gelb/Roten Karte für Thon selbst. In der Schlussphase ließ der TSV weitere hochkarätige Möglichkeiten ungenutzt. Vor allem Robert Rades hätte das Ergebnis deutlicher gestalten müssen. In der 72. und 85. Minute lief er allein auf das Wittstocker Gehäuse und verzog jeweils. Zwischenzeitlich gelang Wolter mit einem Kopfballtreffer das 4:1.
Am Ende waren die Wittstocker mit dem 4:1 sehr gut bedient. Bei mehr Konzentration der Premnitzer hätten die Hanseaten ein Debakel erlebt. In der kommenden Woche muss der TSV in Dannenwalde antreten.

sk